Die Lanze Gottes

Bernhard II. von Werl, geboren um 1010 und gestorben um 1070, war ein bedeutender sächsischer Graf aus dem Geschlecht der Grafen von Werl. Er war der Vater des bereits beschriebenen Konrad II. von Werl.

Leben und Wirken:
Umfangreiche Macht: Bernhard II. besaß umfangreiche Ländereien und Rechte. Er war Graf im fränkischen Hessengau, Graf in Friesland und übte mehrere Vogteien aus, unter anderem über die Bistümer Soest, Paderborn, Werden und Liesborn. Diese Ämter verliehen ihm enorme Macht und Einfluss in Nordwestdeutschland.
Er war ein wichtiger Akteur in der Reichspolitik seiner Zeit, die von den Kaisern Heinrich III. und später Heinrich IV. geprägt war.
Wie viele sächsische Fürsten war auch Bernhard in die komplexen Fehden und politischen Auseinandersetzungen seiner Zeit involviert, was auch Kämpfe in Friesland einschloss, wo er um 1070 fiel.

Als mächtiger Graf und Vorfahr der fiktiven oder historischen Hauptakteure dient Bernhard II. von Werl im Roman "Die Lanze Gottes" als historische Referenzfigur. Er hilft, die genealogischen und territorialen Zusammenhänge des Adels im 11. Jahrhundert darzustellen und das Fundament für die späteren Loyalitätskonflikte seiner Nachkommen im Investiturstreit zu legen.